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© 2019 Österreichisch-Japanische Gesellschaft

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Japannual 2019 Intro

In seiner dritten Ausgabe möchte JAPANNUAL - Japanische Filmtage in Wien, nicht zuletzt aus Anlass des Jubiläumsjahres 2019 (150 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Österreich und Japan) den Sprung von der ehrenamtlich organisierten Liebhaberfilmreihe hin zu einem fixen Bestandteil des herbstlichen Kulturkalenders in Wien schaffen.

 

JAPANNUAL gibt an sechs Spieltagen einen Überblick über das japanische Kinogeschehen des vergangenen Jahres und verschließt sich weder den großen, bunten, kommerziell erfolgreichen Filmspektakeln, noch dem kultiviert-kleinen, kritisch erfolgreichen Festivalkino. Es werden Independent-Arbeiten ebenso gezeigt wie Dokumentarfilme oder farbenprächtige Anime Werke.

Zur Eröffnung wählten wir mit Blue Hour eine kleine unabhängige, aber sehr vergnügliche Arbeit der Regisseurin Yuko HAKOTA in der zwei Frauen die zentrale Rolle spielen und geben damit einen Themenbereich vor, dem auch andere unserer Filme in diesem Jahr folgen. So ist der neueste Film von Japannual Stammgast Akiko OHKU (My Sweet Grappa Remedies) ebenso zu sehen, wie Love At Least von Kosai SEKINE oder der freche Astral Abnormal Suzuki-san und der traurig-sentimentale Farewell Song. Sie alle verbindet, dass Frauen im Zentrum unserer Beobachtung stehen, gelegentlich auch selbtsgewählte Frauen, wie in Momoko FUKUDAS My Father, My Bride.

Damit auch zutiefst männliche Angelegenheiten nicht zu kurz kommen haben wir mit The Fable einen klassischen Actionreisser programmiert oder blicken ins nächtliche Geschehen von Tokyoter Badehäusern, in denen Yakuza Gangster ihr Unwesen treiben, im großen Erstlingswerk von Seiji TANAKA, Melancholic.

 

Für Buntheit sorgt in diesem Jahr auch der Anime The Wonderland von Keiichi HARA, fast ebenso farbenfroh vergnügt die mangamäßig überhöhte Satire Fly Me To The Saitama von Hideki TAKEUCHI. 

 

Ganz auf dem Boden der Realität bleiben wir mit den Dokumentarfilmen Sending Off von Ian Thomas ASH und Tower Of The Sun, dem zweiten Film mit dem Jungregisseur Kosai SEKINE in diesem Jahr vertreten ist.

Er wird auch einer der Gäste sein, die den weiten Weg von Japan nach Wien angetreten haben, um uns ihr Werk persönlich vorzustellen. Gerade im Jubiläumsjahr waren wir um einen vermehrten Austausch zwischen Österreich und Japan bemüht, die Zahl der Gäste konnte deutlich erhöht werden.

Den bei JAPANNUAL üblichen kleinen Blick zurück in vergangene Jahre japanischen Filmschaffens richten wir diesmal ins Jahr 1969. Doch weder Mond noch Manson interessieren uns hier, sondern der große Regisseur und politische Aktivist Koji WAKAMATSU, von dem wir nicht nur zwei seiner Arbeiten aus diesem anderen Jubiläumsjahr zeigen, sondern auch den Spielfilm, der heuer über ihn gedreht wurde, Dare To Stop Us

Ein schönes Motto, wie wir finden. 

Wir wünschen erhellende Stunden im dunklen Kinosaal,

Ihr Team von JAPANNUAL

Credits

FESTIVALLEITUNG

Ayumi KONDO

Georg SCHNEIDER

PROGRAMMIERUNG

Georg SCHNEIDER

Ayumi KONDO

KURATORIN RETROSPEKTIVEN

Claudia SIEFEN-LEITICH

COMMUNICATIONS

Alexandra FAUST 

ÜBERSETZUNGEN

Naoko SATO

und 

Noriko BRANDL,

Mariko HASELSTEINER, 

Chiaki KUMON

Ticket Info

Die Tickets für Japannual können Sie über die Reservierungs-Website des Filmcasinos/Filmhaus reservieren und direkt an der Kassa erwerben. Die Kassa eröffnet während des Festivals 1 Stunde vor der ersten Vorstellung. Es gibt FREIE PLATZWAHL!

Preise

Einzelticket: € 8,- (bei Kauf online € 8,50)

Ermäßigte Tickets: € 7,- (Ö1-Club, StudentInnen)

ÖJG Mitglieder / Filmcasino Clubkarte: € 6,50

Festival Pass: € 65,-

Der Pass berechtigt zum Besuch aller Vorstellungen von Japannual 2019. Pässe können nur über film@japannual.at reserviert werden und ab 1. Oktober bei unserem Hospitality Desk im Filmcasino abgeholt werden. Die Tickets für die Vorstellungen müssen am selben Tag und bis spät. 30 Min. vor Beginn der entspr. Vorstellung abgeholt werden (keine gesonderte Reservierung notwendig). 

Tel 01 5879062 Margaretenstraße 78, 1050 Wien

Tel 01 890 72 86  Spittelberggasse 3, 1070 Wien

Filmhaus.jpg

ÖJG Info

Die ÖJG ist eine Plattform für alle, die sich in Österreich mit Japan-Themen befassen, zum Beispiel Haiku, Ikebana, Anime/Cosplay, Japanische Kampfkünste, Kalligrafie, Japanische Lebensmittel und Japanisch kochen, Restaurants, Shops, Japanisch lernen u. v. m. – und seit Oktober 2017 eben auch der Japanische Film. Es gibt über solche Grassroots-Bewegungen hinaus auch engen Kontakt zur Japanischen Botschaft, zum Kulturzentrum und zur Außenhandelsstelle JETRO.

Der Erwerb einer Mitgliedschaft bei der ÖJG - als Einzelperson, Verein oder Firma - ist unkompliziert und nicht teuer. Beitrittserklärung siehe letzte Seite unserer Vereinszeitschrift „Brücke“ oder unter www.oejg.org

Japannual bedankt sich bei

Diethard Leopold, Setsuko Oguma, Noriko Brandl, Georg Illichmann, Roman Ziegler, Peter M. Weber, Elisabeth Noisser, Benedikt Spiegelfeld, Wolfgang Graff, Alexandra Faust, 

der Japanischen Botschaft in Österreich

sowie Tamara Bijelic, Martin Bregenzer, Roland Domenig, Marcello Farabegoli, Maria L. Felixmüller, Nina Fog, Pamela Gallistl, Selin Göksu, Fabio Gschweidl, Ina Hain, Julian Harather, Marie-Christine Hartig, Michaela Hatzenbichler, Denise Herrera-Morales, Gerald Knell & dem Team vom Filmcasino, Markus Keuschnigg, Naomi Kondo, Waltraud Leopold, Lisa Mai, Wolfgang Mayr, Sophie Neudorfer, Takuro Nozawa, Julia Patuzzi, Paulina Patuzzi, Naoko Sato, Claudia Siefen-Leitich, Nicholas Sutcliffe, Angela Troisi, Gregor Turecek, Susanna Wouk, Machi Yamamoto.