TOKYO KURDS

Samstag, 8. Oktober • 12:00

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Tokyo Kurds

東京クルド

                                         


REGIE




DREHBUCH






CAST

Japan 2021, 103 min.

Fumiari HYUGA

Doku

Doku

DOKUMENTARFILM

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Die Tokyoter Polizei staunte nicht schlecht, als es im Herbst 2015 zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen Türken und Kurden kam. Mitten in Tokyo. Den wenigsten bewußt, leben doch in der japanischen Metropole mehr als 1500 Kurden und Kurdinnen, die meisten von ihnen illegal. Der Flüchtlingsstatus wird höchst selten gewährt, oftmals werden Betroffene bis zu deren Aufgabe festgehalten. Wir treffen zwei junge Kurden, nach erfolgter familiärer Flucht aus der Türkei seit vielen Jahren im Land mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus. Japanisch sprechen sie fließend, sie fühlen sich hier zu Hause, aber nicht willkommen. Mit Gelegenheitsjobs halten sie sich über Wasser, offizielle Arbeit ist nicht erlaubt. Während der Strebsamere der beiden bereit ist, sich den Herausforderungen zu stellen und einen Platz an einer Uni anstrebt, beginnt der andere an den Belastungen, die die japanischen Behörden an ihn stellen, zu zerbrechen.

監督:日向史有

2019年3月、東京入管で事件が起きた。長期収容されていたラマザンの叔父メメットが極度の体調不良を訴え家族らが救急車を呼んだ。しかし、入管は2度にわたり救急車を追い返し、彼が病院に搬送されたのは30時間後のことだった。在留資格を求める声に、ある入管職員が嘲笑混じりに吐き捨てた、“帰ればいいんだよ。他の国行ってよ”。
2021年5月、入管の収容者に対する非人道的な行為や環境を問題視する世論の高まりを背景に、入管法改正案は事実上の廃案となった。しかし、本作に登場する人々が置かれている過酷な状況は何も変わらない。
5年以上の取材を経て描かれるオザンとラマザンの青春と「日常」。そこから浮かび上がるのは、救いを求め懸命に生きようとする人びとに対する差別的な仕打ちだ。故郷での迫害を逃れ、小学生のころに日本へやってきた オザンとラマザン二人は難民申請を続けるトルコ国籍のクルド人。入管の収容を一旦解除される「仮放免許可書」を持つものの、 許されているのは「ただ、いること」。立場は非正規滞在者で、住民票もなく、 自由に移動することも、働くこともできない。また社会の無理解によって教育の機会からも遠ざけられている。いつ収容されるか分からないという不安を常に感じながら、 それでも夢を抱き、将来を思い描く。

Die Doku hat ihren Ursprung als Kurzfilm im Jahr 2018 und wurde schließlich zu einem vollwertigen Dokumentarfilm ausgeweitet. Der berührende und vielschichtige Film von Fumiari HYUGA beleuchtet in bestechender Unmittelbarkeit die verschiedenen Aspekte des Immigranten Lebens in Japan und ist ein wunderbares Companion Piece zum Japannual Eröffnungsfilm MY SMALL LAND, der sich ebenfalls mit der Situation der Kurden und Kurdinnen in Japan auseinandersetzt.